Wir sind Tübinger Bürgerinnen und Bürger. Wir sind überparteilich. Wir wollen das Beste für unsere Stadt.

In den letzten 16 Jahren, seitdem Boris Palmer Tübinger Oberbürgermeister ist, hat Tübingen sich weit überdurchschnittlich entwickelt. Die maßvolle Baulandpolitik und der soziale Wohnungsbau sind vorbildlich. Im Ausbau der Kinderbetreuung ist Tübingen anderen Kommunen sowie den Vorgaben von Land und Bund weit voraus. Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen in dezentralen Quartieren ist beispielhaft. Vielfalt und Toleranz werden breit gefördert.

Wirtschaftlich erlebt Tübingen einen bisher nicht gekannten Aufschwung. Die Zahl der sozialversicherungspflichitig Beschäftigten in Tübingen ist um 40% gewachsen. Das Wachstum an Arbeitsplätzen und Steuerkraft wurde ohne den andernorts üblichen Flächenverbrauch erreicht. Künstliche Intelligenz und Biotechnologie aus Tübingen sind Weltspitze. 

Tübingen ist beim Klimaschutz in Palmers Amtszeit viermal schneller vorangekommen als Deutschland während der gleich langen Ära Merkel. Die CO2-Emissionen in Tübingen sind pro Kopf um 40 Prozent gesunken. In einem intensiven Prozess der Bürgerbeteiligung ist das Klimaschutzprogramm entstanden. Das Ziel: Tübingen soll bis 2030 klimaneutrale Stadt werden. Die Umsetzung ist auf dem Weg.  

Der Erfolg geht einher mit großer Innovationskraft. Tübingen ist zum Vorreiter auf vielen Feldern, vor allem im Klimaschutz geworden. In unserer Stadt wurde erstmals auf der Welt ein mRNA-Impfstoff an einem Menschen getestet. Tübingen ist die erste Stadt, die eine Verpackungssteuer einführt, hat eine Solarpflicht für Neubauten erlassen, die erste Dachgenossenschaft für bezahlbares Wohnen gegründet und verbessert ständig den Öffentlichen Nahverkehr.

All das ist nur möglich in einer Stadtgesellschaft, die so engagiert, offen und neugierig ist wie Tübingen. Doch eine solche ungewöhnliche Erfolgsgeschichte braucht Macher im Rathaus. Boris Palmer ist ein Macher. Was über Jahrzehnte liegen blieb, wird nun erledigt: Busbahnhof, Radbrücken, Neubau und Sanierung von Kindergärten und Schulen, Umbau und Kernsanierung von zwei Rathäusern. 

Keine Frage, er macht es uns Bürgern und Bürgerinnen nicht immer einfach. Er hat „Ecken und Kanten“, wie unser Ministerpräsident es ausdrückt. Wenn er sich abseits offizieller Veranstaltungen äußert, rutschen ihm Sätze raus, die der Würde des Amtes nicht dienen. Er hat aber auch wichtige Debatten angestoßen. Wir sehen einige der als provokant empfundenen Thesen als Ausdruck seines zuweilen ungestümen Gestaltungswillens – das Gegenteil von Abwarten und Aussitzen. Palmers Handeln zeigt stets untadelige Motive. So unzweifelhaft, wie er in der Corona-Politik den Schutz der alten Menschen an die erste Stelle rückte, so sicher ist er kein Rassist. Er hat bewiesen, dass er Krisen managen kann. Probleme präzise erkennen und sehr schnell lösungsorientiert handeln, gehören für ihn zusammen.

Die Partei Bündnis 90/Die Grünen hat ein Ausschlussverfahren gegen Boris Palmer eingeleitet. Wir verstehen, dass er sich deswegen nicht mehr um die Unterstützung seiner Partei für eine weitere Amtszeit bewerben kann. Uns geht es aber um Tübingen. Wir sind überzeugt, dass Tübingen mit Oberbürgermeister Palmer in den kommenden Jahren den Erfolgskurs fortsetzen kann, dessen Früchte wir alle schon sehen: Sozial, ökonomisch und ökologisch. Wir sind überzeugt, dass Palmers Tatkraft und Visionen für unsere Stadt weiterhin gewinnbringend sind und wollen darauf nicht verzichten. Wenn er dafür keine Unterstützung seiner Partei mehr erhalten kann, dann benötigt er Unterstützung aus der Bürgerschaft. Wir wollen diese Unterstützung als überparteiliche Wahlinitiative bündeln und sichtbar machen. Wir treten dafür ein, dass Boris Palmer sich erneut für das Amt das Tübinger Oberbürgermeisters zur Wahl stellt und wollen ihn dabei tatkräftig unterstützen.